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  Rheinland-Pfalz entwickelt
 
  Atmung
   
   
  Der Respimat soll beim Durchatmen helfen
  Das mechanische Vernebelungsgerät soll Patienten mit chronischer Bronchitis und schwerwiegenden Atemwegserkrankungen wie Asthma das Atmen erleichtern.
Der Respimat der Firma Boehringer Ingelheim dient zur Inhalation von Wirkstoffen und kann ohne Treibgas betrieben werden. In dem Gerät befindet sich eine Kartusche, die das benötigte Medikament in flüssiger Form enthält. Eine dosierte Menge der Lösung wird mit hohem Druck durch eine Düse gepresst, die zwei Auslasskanäle mit einem Durchmesser von ca. 8mm enthält. An der Sprühdüse bilden sich zwei feine Flüssigkeitsstrahlen. Diese prallen aufeinander und bilden ein feines Gas, welches dann aus dem Mundrohr sprüht. Nach ca. acht Sprühvorgängen wird das Gerät neu gespannt.
Der Respimat ist das erste treibgasfreie Dosieraerosol, dessen Wirksamkeit im Vergleich zu den bereits bestehenden Vernebelungsgeräten um ein vielfaches höher ist. Dies reduziert den Medikamentenbedarf und entlastet die Umwelt.

   
   
  Produziert wird der Respimat in dem eigens dafür errichteten Gebäude auf dem Betriebsgelände in Ingelheim. Pro Jahr können mehr als zehn Millionen Stück vom Band laufen.
 
   
  Der weltweit tätige Pharmakonzern Boehringer Ingelheim ist unter anderem Hersteller von Produkten zur Selbstmedikation, von Biopharmazeutika und von tiermedizinischen Arzneimitteln.
 
   
   
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