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  Spanplatten-Recycling in Germersheim
  Die zur Herstellung neuer Platten benötigten Holzspäne werden aus Altmöbeln, Abfallmaterialien der Spanplattenproduktion sowie Verpackungsspanplatten gewonnen. Da diese aber in gepresster Form als Platten vorliegen, sind sie zunächst noch unbrauchbar. Das Wilhelm-Klauditz-Institut für Holzforschung und die Nolte GmbH & Co. KG haben deshalb eine spezielle Recyclinganlage entwickelt. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Temperaturen über 80 °C werden aus den Gebrauchtspanplatten die Leimbestandteile gelöst und die Beschichtungen, Kanten und Beschläge voneinander getrennt. Aus diesem losen Gemisch werden die metallischen Teile, wie beispielsweise Scharniere, isoliert. Furniere, PVC-Folien und andere Beschichtungsmaterialen werden mit Hilfe eines Trommelsiebes abgefiltert. Was am Schluss übrig bleibt, sind die wieder verwertbaren Holzspäne, aus denen neue Spanplatten hergestellt werden können. Auf diese Weise werden jährlich rund 55.000 t Holzspäne recycelt, und neues Waldholz wird eingespart.
Die Nolte-Gruppe betreibt mehrere Möbelwerke, ein Spanplattenwerk und eine Spedition. Etwa 90% des Umsatzes werden mit der Produktion von Spanplattenmöbeln erzielt.
   
   
  Gebrauchte Holzplatten auf dem Weg zur Weiterverarbeitung.
 
   
  Recyclinganlage des Wilhelm-Klauditz-Instituts für Holzforschung und der Nolte GmbH & Co. KG.
 
   
   
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